Umstellung von eTIC auf eTIC+ ab November 2026

Seit Anfang 2026 steht mit eTIC+ die nächste Generation des Systems zur Verfügung. Das Tool wird an der Technischen Universität München entwickelt und vom Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) unterstützt. Inzwischen nutzen knapp 2.000 Personen das System. eTIC+ umfasst alle Funktionen des bisherigen eTIC und erweitert dessen Anwendungsbereich. Antragsteller können damit nicht nur Antragsunterlagen für Ethikkommissionen erstellen, sondern auch weitere Dokumente im Lebenszyklus einer Studie.

Grundlage ist ein zentraler Studiendatensatz. Antragsteller erfassen studienbezogene Informationen nur einmal. eTIC+ übernimmt diese Angaben automatisch in die ausgewählten Dokumente. Das System fragt bei Bedarf über eine geführte Eingabemaske nach zusätzlichen Informationen. Dadurch werden Inkonsistenzen zwischen Dokumenten vermieden. Angaben müssen nicht mehrfach gepflegt werden. Formale Fehler und widersprüchliche Informationen treten seltener auf. Dies reduziert Nachfragen und Korrekturschleifen bei Antragstellern und Ethikkommissionen.

Derzeit stehen diese Funktionen für „Sonstige Studien“ zur Verfügung. Die Erweiterung auf Arzneimittelstudien, Medizinproduktestudien und Studien nach der Verordnung über In-vitro-Diagnostika (IVDR) erfolgt schrittweise. eTIC+ ermöglicht außerdem die maschinenlesbare Bereitstellung von Studiendaten und schafft damit die Grundlage für deren Weitergabe über digitale Schnittstellen.

Vor diesem Hintergrund wird das bisherige System eTIC schrittweise außer Betrieb genommen:

  • Ab dem 1. November 2026 steht die Dokumentenerstellung in eTIC nicht mehr zur Verfügung.
  • Bereits erstellte Dokumente und Daten können noch bis zum 31. Dezember 2026 aus eTIC heruntergeladen werden.
  • Ab dem 1. Januar 2027 ersetzt eTIC+ das bisherige System vollständig